Oktober Highlight

 

Oktober 2017. Ein etwas einseitiger Presidents-Cup liegt hinter den Golf-Fans.  Die USA pulverisierten das internationale Team deutlich. Am Finaltag spielten Jordan Spieth und Co. ihre Einzel locker runter und ermöglichten so dem internationalen Team noch ein paar Punkte zu sammeln. Dieses internationale Team war ebenfalls hochkarätig besetzt. Day, Matsuyama und der derzeitige Burner Marc Leishman spielten im Liberty Golf Club kein schlechtes Golf vor der imposanten Kulisse der Ney Yorker Skyline mit der Freiheitsstatue. Aber der Presidents-Cup ist eben nicht der Ryder Cup. Eine nette Trainingseinheit für das kommende Ryder-Cup-Jahr und die USA scheinen derzeit in den Teamwettbewerben aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Die Emotionen bei Spielern und Fans sind beim RC schon etwas Anderes. Aber lieber ein seicht unterhaltender Presidents-Cup als ein golffreies Wochenende, oder? Auf der European Tour rockten die British Masters, von dem ich aber nicht allzu viel mitbekommen habe. Aufgefallen ist mir hier der Platz, der mir auch sehr Spaß machen würde. Nun denn.

 

Morgen aber geht’s rund. Eines meiner Lieblingsturniere auf europäischem Boden wird natürlich auf schottischem Boden ausgetragen. Bei den Alfred Dunhill Links Championship spielen Profis und Amateure/Promis  (im ProAm) auf den drei wirklich göttlichen Kursen von Carnoustie, Kingsbarnes und dem Old Course von St. Andrews. Göttlich wird heutzutage ja vieles genannt, aber hier kommen wir der Begrifflichkeit wesentlich näher. Carnoustie und Kingsbarnes sind absolute Hochkaräter unter den schottischen Linksplätzen und der Old Course im „Home of Golf“ wohl der berühmteste und einer der ältesten Plätze der Welt. Pfeilschnelle Grüns, höllische Bunker und schottisches Oktoberwetter werden den Spielern wieder einiges abverlangen. Und es wird Spaß machen, diesem Turnier auf gleich drei Traumplätzen zu folgen. Auf den Old Course und das Road Hole (17) mit seinem legendären Bunker freue ich mich wieder besonders. St. Andrews  mit traditionellem Platz vor der imposanten Kulisse mit R&A Clubhouse & Co. versetzen mich wieder in das Jahr 2007, wo wir in St. Andrews die Atmosphäre aufsaugen konnten. Einfach nur genial und das Mekka der Golfwelt. Pilgern wir also erstmal via TV und genießen dieses wunderbare Turnier mit deutschen Teilnehmern…..