Alles Srixon, oder was?!

 

Wer sich nicht ständig mit seinem Material beschäftigt ist kein echter Golfer, oder? Ob es mit  der ausgefeilten Zusammensetzung des Materials oder mit einem nochmals verbesserten Gefühl zu tun hat ist egal. Zur Freude am Golfsport gehört für mich auch das Tüfteln mit Material, auch wenn es eigentlich nichts zu meckern gibt. Also Materialtechnisch. Hauptsächlich liegt es ja an unserem Schwung und unseren Unzulänglichkeiten, dass wir die Bälle nicht so treffen wie die Professionals, die wir am Wochenende im TV gesehen haben. Aber manchmal kehren neue Besen besser als die Alten.

 

Ich bin ja seit Jahren ein eingefleischter PING-Spieler und habe mittlerweile meinen vierten oder fünften Satz mit meinen Color-Code-Fitting-Optionen. Als Standard-Stangenspieler ist es für mich immer einfach gewesen, einen neuen und guten PING-Satz  ins Bag zu bekommen. Einmal habe ich mich mit Mizuno versucht und musste reumütig wieder zu PING zurückkehren. Die Anfangseuphorie und die guten Ergebnisse haben in der Auswertung der Runden  leider keinen Bestand gehabt. Abhaken war angesagt. Nun habe ich den PING i20 im Bag und bin sehr zufrieden. Natürlich habe ich fortlaufend  die Entwicklung auf dem PING-Schlägermarkt beobachtet und sondiert, welcher Satz als Nachfolgesatz in Frage kommt.

 

Über ein neues Projekt bin ich nun glücklicherweise an Srixon als Materialpartner für dieses Projekt gekommen. Ich hatte mich vorher kaum mit Srixon-Material auseinandergesetzt und auch nie wirklich in Erwägung gezogen, das Material zu spielen. Über diese Materialpartnerschaft bin ich dann an ein paar einzelne Z 545er Demo-Schläger gekommen und habe diese gleich mal aus Laune heraus mit in mein Bag gepackt. Neben 2 Stiff-Schäften (PW, 9) war das 7er Eisen mit einem Regular-Graphit-Schaft ausgestattet. Stiffschäfte hatte ich schon mal bei meinem PING S56 ausprobiert.  Die gingen ganz gut, aber auch etwas zu sehr auf die Knochen.

 

Auf der Runde habe ich bei den Transportschlägen grundsätzlich das 7er Eisen gezogen. Was soll ich sagen?! Ein Spitzen-Feedback im Treffmoment, eine für mich verbesserte Ballflughöhe, gerade und gerade Bälle wie man sich die wünscht. Nach der Runde überlegte ich, wie der direkte Vergleich zu meinem i20-Eisen für mich persönlich aussieht. Shit, ich glaube  Srixon geht besser und mein nächster Satz wird der 545er, der wohl noch bessere 565er oder das Z 355 Game-Improvement-Eisen. Die Zündschnur ist jedenfalls in Brand geraten, jedoch werde ich mir noch etwas Zeit geben, die mir zur Verfügung stehenden Eisen mit verschiedenen Schlagarten zu testen und die Ergebnisse mit meinen Ergebnissen zu vergleichen.

 

Das Hammerfeeling ist jedenfalls jenes, welches man immer sucht und das ist doch schon mal ein guter Anfang, oder? Für mich als Gefühlsspieler stimmt auch die Kopfform , die auch für das variable Spiel rund ums Grün ganz besonders wichtig ist. Also, wir werden sehen wohin die Reise geht und ich betrachte es schon mal als glückliche Fügung, die Eisen in die Hände bekommen zu haben. Mit den Cleveland-Wedges würden sie sich sicher sehr gut ergänzen. Nun habe ich also wieder eine konkrete Aufgabe zu lösen und wen Ihr mal das Bild betrachtet….. sieht schon genial aus, oder?!

 

Jetzt geht’s übrigens nach Föhr auf den genialen Platz von Christian Althaus. Bericht folgt! Weitere Infos auf Facebook.com/golfauffoehr.

 

golf.your.life.     

 

Cheers, Carsten

 

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