Gentlemen, start your engines!

Okay, da befinden wir uns ruckzuck fast im April laut Kalender und die Saison geht offiziell in den Clubs los. Es regt sich was auf den Anlagen und wenn die Sonne rauskommt, kommen auch die sogenannten Schönwettergolfer auf die Übungswiese  oder sogar bis auf den Platz vor. Rummelig manchmal denkt man sich. Irgendwie ist man es gar nicht mehr gewohnt, dass so viel auf der Anlage los ist. Gerade wenn man den Winter irgendwie durchgehackt hat, ist man nicht nur widrige Platzverhältnisse sondern auch den leeren Platz gewohnt.

 

Nun heißt es wieder – alles auf Null, besonders die in den letzten Monaten verinnerlichten Abläufe werden wieder auf Sommermodus gestellt. Apropos Sommermodus. Nach der Zeitumstellung freue ich mich mit meinem begrenzten Zeitpensum nun wieder einmal die Woche nachmittags bis abends auf den Platz zu kommen und ein paar Löcher zu gehen. Training auf der Range wird eh überbewertet, wisst ihr ja. Wer den Blog kennt, hat vielleicht schon mal etwas von meinem Trainngssystem Mission Possible gehört, welches Pause hatte und nun wieder langsam ins Rollen kommt. Der Testlauf am Wochenende hat mir gezeigt, dass ich mich wieder mehr auf meinen allgemeinen Spielplan konzentrieren sollte, damit es noch besser über die Runde geht.

 

Die Puttergebnisse waren erwartet durchwachsen, weil die holprigeren Grüns noch schneller waren als gedacht. Nun kommt wieder die Phase in der ich mich vom Winter- und Reiseputter verabschieden sollte und meiner Nr. 1 vertrauen sollte. Jetzt, wo Trolleys auch wieder erlaubt sind, werde ich wohl auch mal das Bag wechseln und den bisher abgespeckten Schlägersatz wieder aufpeppen. Übrigens habe ich seit Herbst intensiver an meinem Treffmoment gefeilt. Da es nun in die richtige Richtung geht, überlege ich nunmehr aus meinen zwei Hybriden nur noch eins zu machen. Optimal ist hier ein variabel verstellbares Hybrid, welches ich zwischen 19° und 22° einstellen kann. Und seit der Rheingolf habe ich auch schon eines im Auge!

 

Ein wichtiger Punkt, auch für mein Trainingssystem ist nunmehr wieder das Mitführen und Ausfällen der Trainingsscorekarte. Neben den brutalen Zählspielergebnissen werden nur noch die Fairwaytreffer und die Anzahl der Putts eingetragen, so dass ich nach der Runde meine persönliche Auswertung vornehmen kann.  Strafschläge sind – Gott sei Dank – eher seltener, so dass ich diese nicht separat eintragen muss. Sie gehören ja eh zum Spiel.

 

Meine ersten drei Ansatzpunkte dieses Jahr waren die Puttlängen, die Beachtung der Strategie und die allgemeinen Chiplängen. Alles Dinge die mit der Routine wieder reinkommen. Drives und Fairwayeisen waren schon sehr ordentlich. Die Pitches ebenso. Alles in Allem eine nette  Vorstellung, bis auf die Grüns. Aber irgendwo muss man ja anfangen.

 

So, bald dürfte es auch an der Zeit sein, mein neues Projekt vorzustellen, welches ich im Winter mit meinem Golfbro Martin  zusammen eingespielt habe. Wir müssen nur noch ein paar Bilder machen und Absprachen treffen, dass geht es los. Ihr dürft einen neuen und interessanten Internetauftritt für Amateure erwarten. Eine feine Ergänzung, die sich etwas von dem bestehenden Angebot differenziert und euch inspirieren soll! Angesprochen werden Anfänger bis etwa mittlere Handicapper. Die sogenannten Könner können es ja schon, oder?!

 

Ich wünsche euch einen erfolgreichen Saisonstart mit euren Leuten! Have Fun!

 

Cheers, Carsten