Die Rheingolfcard

 

Die Rheingolfcard

 

 

 

Nach kurzer schöpferischer  Pause gibt es wieder interessantes in Blog zu berichten. 2016 war ja ursprünglich eine Reise ins Home of Golf angedacht, die leider bereits im Keim erstickt wurde. Nach frühzeitiger Kontaktaufnahme mit St. Andrews und überpünktlicher Anmeldung für eine Startzeit auf dem Old Course wurden mein Reisepartner und ich leider nicht in der Lotterie bedacht.

 

 

Keine feste Startzeit zu haben ist trotz der tollen Plätze in St. Andrews und Umgebung eigentlich nicht tragisch, aber wenn es sich um den berühmtesten Platz der Welt handelt, bricht es einem schon das Golferherz, gerade wenn der OC das Hauptziel der geplanten Reise war.  Die theoretische Möglichkeit als Einzelspieler in der Morning Lottery am Starterhäuschen bedacht zu werden, erschien für 2016 ein wenig riskant und so entschloss man sich, es noch einmal um ein Jahr zu verschieben.

 

 

Da auch andere schöne Möglichkeiten in Deutschland auf der Agenda waren, beschäftigte ich mich kurz mit dem Gedanken einige dieser Plätze zu spielen. Die ersten Gedanken liefen Richtung Föhr, Sylt und Winston. Diese hatte ich vorher mit einem möglichen Familienurlaub auf der Rechnung. In Abwägung von  Aufwand, Kosten und Haken auf der großen Wunschliste fielen mir wieder die wunderschönen Plätze in NRW ins Auge.

 

 

Direkt vor meiner Haustür befinden sich einige der (in meinen Augen) schönsten Plätze, die ich – Asche auf mein Haupt – immer noch spielen musste. Die perfekte Gelegenheit, um Perlen wie Hubbelrath, Kölner GC oder Düsseldorfer GC im Rahmen einer NRW-Tour zu spielen. So laufen die Planungen für die letzte Aprilwoche in diesen Bereich und es wäre mehr als ein schönes Trostpflaster, besonders, wenn man die Gelegenheit nutzt, um mit Freunden aus der virtuellen Welt zusammen das Erlebnis verbinden kann.  

 

 

Zusätzlich wollte ich jedoch noch ein weiteres Trostpflaster, um die Zeit bis zum nächsten (ganz sicheren) Aufenthalt in Schottland zu überbrücken. So bestellte ich die Rheingolfcard 2016, um weitere Plätze entweder neu zu entdecken oder noch einmal zu spielen. Gesagt – getan und schon war es im Briefkasten. Mit meinem Golfbuddy kann ich  viele 2:1 – Angebote des Voucherheftes nutzen und die Eintrittskarte zur Rheingolf 2016 kann ich ebenfalls gut gebrauchen.  

 

 

Was daran einzig stört, ist die klein gedruckte Info, dass die Karte erst ab 14.00  Uhr gilt. Geht besser und wurde bei Facebook auch beanstandet. Ich hoffe sehr, dass sich Veranstalter Michael Jacoby, der dies bereits als blöde Idee einstufte, vorher noch etwas einfallen lässt, um die Kundschaft nicht zu vergraulen. Schließlich möchten die meisten Leute das Angebot schon morgens nutzen! Sicher wird man das Angebot der Rheingolfcard niemals ausspielen können, aber darum geht es nicht. Zu zweit hat man nach 2-3 Plätzen die Ersparnis wieder raus und die Eintrittskarte wäre bei Eintritt am Morgen ein zusätzlicher Bonus.

 

 

Das Angebot der Plätze ist wirklich gut. Da gibt es nichts zu meckern. Als Beispiele sind nur mal kurz erwähnt: GLC Schmitzhof, Bottrop Schwarze Heide, Kosaido Düsseldorf, Golfpark Meerbusch, GCC Elfrather Mühle, MGC Bad Ems, Jacobsberg, Golf International Moyland,  GC Haus Bey und der neue Golfpark Renneshof. Besonders freue ich mich auf den Europäischen GC Elmpter Wald, der bereits in der Golfpunk getestet und mit Lobeshymnen bedacht wurde. Aufgrund der unterschiedlichen Gültigkeitsbedingungen (Wochenende / Wochentage) ist natürlich noch ein wenig organisatorischer Aufwand verbunden, aber den hat man mit dem heimischen Turnierkalender ja ohnehin. Schön ist hier, dass aufgrund des günstigen Einzugsgebietes die Trainingsrunden in der Woche und nach der Arbeit auf einem der Plätze gespielt werden können.

 

Auch wenn das Jahr noch sehr jung ist, hatte die Rheingolfcard schon ihren ersten Einsatz.  Der heimische Platz war zum Teil gesperrt und irre weich. Ein Blick in die Karte und den Möglichkeiten am Wochenende lohnte sich also. Schnell war ein Platz ausgemacht und die Startzeit gebucht. Die Abwicklung war kinderleicht und das Wintergreenfee galt für (der Jahreszeit) angemessene Bedingungen und Sommergrüns. Durch den 2:1-Rabatt war es eine günstige Angelegenheit, auch wenn der Platz im Sommer natürlich noch schöner zu spielen wäre. Aber hier hatte sich das Voucherheft bereits beim ersten Einsatz bewährt.

 

Allgemein scheint es sich zu lohnen, die regional angebotenen Möglichkeiten einmal zu begutachten und durchzurechnen. Ob man mit einem oder unterschiedlichen Golfbuddys auf die Runde geht und das 2:1 Angebot nutzt ist völlig unerheblich. Ob Leisure Breks, die norddeutsche Golfküstenkarte oder andere Möglichkeiten -  es gilt immer informiert zu sein und seine Optionen zu kennen.

 

Golf your life!

 

Cheers, Carsten