Test: Aero Spark Tees


 

Nun ja, es gibt  viele unnütze und angeblich hilfreiche Tools für Golfspiel und Training. Viele von Ihnen sind überteuert und lassen sich durchaus mit anderen Hilfsmitteln  simulieren. Als die Aero Spark Tees auf dem Markt beworben wurden, wurde meine Neugier geweckt. Anders als bei anderen Tools, wobei das natürlich an meinen subjektiven Spiel- und Trainingsgewohnheiten lag bzw. liegt. Das Werbevideo zeigte den Gebrauch der neuartigen Tees, die nach einem Schlag nicht wegfliegen sollten. Sollte man weiterhin  unnütze Dinge im Bag ansammeln oder handelte es sich tatsächlich um einen hilfreichen Gegenstand? Halten die Tees das, was die Werbung verspricht? Das war hier die Frage.

 

 

So habe ich Kontakt aufgenommen, um dieses Geheimnis zu ergründen. Rechtzeitig vor meiner Trainingsrunde brachte die Nachbarin das Paket mit den neuartigen Aero Spark Tees. Beim Auspacken zog ich die Tees in unterschiedlichen  Größen aus der Schachtel. Das Drivertee hat eine Höhe von ca. 45 mm und kann mit der Schere einfach nach Bedarf runtergekürzt werden.  Etwas labberig fühlten sich die Tees für Driver und Eisen an. Das kleine Tee konnte man sogar von beiden Seiten für 13 mm und 6 mm nutzen und so die optimale Höhe für Eisen, Fairway-Woods oder Rescue-Hölzer  wählen. Knallige Farben sind für ein Wiederfinden sicher nicht schlecht, dachte ich. Aber der Clou verspricht ja, dass die Tees aufgrund Ihrer aerodynamischen Eigenschaften nicht mit wegfliegen.

 

 

Aus widrigen Jahreszeiten kennt man ja die Wintertees, die oftmals ordentlich mitfliegen und keine hohe Lebenserwartung haben. Dabei  kann man gerade eine gute Lösung gebrauchen, wenn sich Tees nicht mehr auf  dem Abschlag   befestigen  lassen.  Da habe ich Erfahrung und sogar Versuche mit umgedrehten Flaschenverschlüssen aus Plastik hinter mir. Bei dieser Variante jedoch neigen die Verschlüsse dazu unkontrolliert mit  zu fliegen. Auch die optimale Abschlaghöhe ist nicht ganz einfach herzustellen.  Der Einsatz auf der Range artet zwangsläufig zur „Vermüllung“ der Übungswiese aus. Die Aero Spark Tees könnten eine sehr gute Lösung für diese Probleme sein.    

 

 

Da mein Buddy und ich nicht viel Rangetraining vor der Runde eingeplant hatten, testeten wir die Tees direkt auf der Runde. Die Eigenschaften hier können sich ja durchaus mit der Range vergleichen lassen. Sie sind durch eine leicht unebene Bodenfläche (im Vergleich zur Matte) oder den Windverhältnissen auf dem Platz sogar noch etwas schwieriger einzustufen. Es sollte also ein Test unter erschwerten Bedingungen werden. Wir waren gespannt.

 

 

Die Eröffnungsdrives begannen wir jeweils mit schönen Draws, die eine ordentlichen Länge hatten.  Der Ball war trotz des weichen Materials stabil in einer optimalen Höhe  aufgeteet. Beim Schlag selbst war nichts zu spüren oder zu hören. Trotz des vollen Schwunges lag das Aero Spark Tee wie versprochen vor den eigenen Füßen. Nicht schlecht, war mein erster Gedanke. Die zweite Bahn hielt direkt ein Par 3 bereit. Hier konnte also erstmalig das kleine Tee verwendet werden. Nachdem der Schläger ausgewählt war, überprüfte ich nochmal in der Ansprechposition die Höhe und beide Möglichkeiten, die das Tee durch umdrehen bietet.  Auch wenn mein etwas aggressiver Schlag den Bunker fand, lag das Tee brav vor meinen Füßen. Die ersten Schläge damit waren damit äußerst positiv zu werten. Die knalligen Farben helfen gut, um das Tee nach dem Abschlag sofort optisch zu erfassen.

 

 

So spielten wir die Testrunde konsequent mit den neuartigen Tees und beobachteten das jeweilige Flugverhalten genau. Technisch war an den Tees nichts auszusetzen, lediglich die Aufbewahrung des weichen Tees in der Hosentasche neben Marker, Pitchgabel und Bleistift war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, weil man auch schon mal länger kramen musste und man Sorge hatte, dass man bei der Suche ein Tee unbemerkt verliert. Aber auf das optimale Handling kann man sich sicher einstellen. Das wichtige war, dass die Tees durchaus hielten, was sie versprachen. Nur einmal flog das leichte Tee mit ca. 2,5 Metern etwas weiter als „normal“. Dies lag jedoch an der sehr windigen Abschlagschneise, wo das Tee nach dem Schlag etwas von einer Windböe erfasst wurde. Gut war, dass es wieder durch die Farbe sofort visualisiert wurde. Für herkömmliche Tees laufe ich schon mal weiter.

 

 

Die Runde mit den Aero Spark Tees war in Bezug auf die Tees sehr erfolgreich. Der Test auf der Range wird natürlich noch separat  folgen, jedoch war ein sehr stabiles „Nichtflugverhalten“   zu beobachten, welches auch auf der Range vorhanden sein muss. Die Haltbarkeit ist nicht zu beanstanden, da alle eingesetzten Tees die Runde ohne Beschädigung überstanden hatten. Durch die Farbgestaltung konnte auch keines optisch verloren gehen und das ist schon sehr bemerkenswert. Über den Winter werde ich sicher auch die Langlebigkeit im Auge behalten, denn der Anschaffungspreis für Tees ist natürlich nicht unbedingt als Schnapper einzustufen. Aber die Tees haben bei dem Test das gehalten, was sie versprachen. Sie fliegen einfach nicht weg.

 

Weitere Informationen zum neuartigen Aero Spark Tee gibt es unter www.aero-spark-golftee.de. Wer also für Weihnachten noch nach einem nützlichen Golftool für sich oder andere Ausschau hält, sollte sich das mal ansehen.

 

Cheers, Carsten