Das Konzept der Projektgruppe 2/2

Da steht es nun das Konzept der Golfmentor Projektgruppe. Professionals, Experten und Fachkundige haben es mit Ihrer Erfahrung und Ihrem Wissen mit Leben gefüllt. Für die Mitarbeit konnten Fabian Bünker und ich  Christian Montèn, Mike Karl, Michael Basche, Christian Lanfermann, Dawie Stander, Danny Wilde, Paul Sahm, Michael Timphus und Philip Reuter gewinnen.

 

Über ein gutes Networking, viele Mails und Telefonate konnte der Inhalt des vorgegebenen Konstrukts ausgefüllt und z.T. erweitert werden. Golfanlagen werden hier mit Chronografen verglichen, in dem zahlreiche Einzelmechanismen perfekt zusammenwirken und am Ende Ihr perfekt ausgewogenes Ergebnis präsentieren. Wer sich ein wenig mir den Voraussetzungen auf einer Golfanlage vor Ort beschäftigt, wird dem Vergleich zustimmen und in sehr vielen Fällen hakt es doch gewaltig in den Clubs. Nun gut, es ist so. Und unser Ziel ist es, dass es nicht länger so bleiben muss.

 

Wie bereits zu Beginn in Teil 1 erläutert, basierte das Gesamtkonzept auf den Golfmentoren. Flächendeckendes Headhunting und Marketing. Strukturierte Neugolferbeschaffung durch abgestimmte Mentorenarbeit. Auf Basis dieser Arbeit werden neue „Kunden“ auf die Anlage geholt, die von einem Aufnahmeteam des Clubs möglichst positiv in Empfang genommen werden. Neben den Informationen bietet der Club auch für Einsteiger  und Anfänger ausreichend flexible Angebote.

 

Um die notwendige Arbeit an den Neugolfern auch erfolgreich durchführen zu können, sind natürlich auch strukturelle Maßnahmen, insbesondere in der Optimierung der Basisarbeit  Willkommenskultur notwendig. Von der Gesamtheit der in zahlreichen Handlungsvorschlägen angebotenen Maßnahmen profitieren auch Gäste und Mitglieder. Neben der Kundenwerbung (Neukunden und Gäste) ist natürlich dem Mitgliederschwund entgegenzuarbeiten, der auch aus Gründen wie Mitgliederpolitik, Konkurrenzangebot, Preis-/Leistungsverhältnis (und weitere) zu verzeichnen ist.  Auch Patenschaften können innerhalb der Mitgliederstruktur positive Effekte vermitteln.  

 

Diese Neugolfer, sowie Mitglieder und Gäste sollen  durch die teilweise ehrenamtlichen Verantwortlichen und Golfkameraden professionell betreut werden und den Spaß am Golferlebnis erfahren. Dazu gehört u.a. das Konstrukt des Basic-Golf, einer vereinfachten Vorstufe des Golfspiels, die es Anfängern ermöglicht, schon vor der bürokratischen Platzreife, Ihr Golferlebnis auf dem Platz zu haben und sich somit motiviert zur Platzreife spielen. Bevor hier wieder jemand meckert: Die Möglichkeit ist räumlich und zeitlich begrenzt und soll nicht ganz ohne Aufsicht erfolgen.

 

Die weiteren Optimierungsvorschläge gehen in den Bereich der Spielmöglichkeiten. Die Flexibilität soll sich von der Konkurrenz anheben und Gäste an die Anlage binden. Zufriedene, überzeugte Gäste kommen wieder oder werden sogar die Mitglieder von morgen. Überhaupt, warum mehr Mitglieder oder Greenfee-Einnahmen? Eine wirtschaftlich betriebene Anlage braucht nicht nur Gelder für den laufenden Betrieb, sondern auch für die Anlagenentwicklung nach vorne. Eine sich verbessernde Anlage bindet mehr Kunden, als eine Anlage, die stagniert oder immer weiter abbaut. Mitglieder und Gäste sichern so die notwendigen Einnahmen für einen optimierten Betrieb. Logisch, oder?

 

Um weiterhin Gäste und insbesondere Mitglieder zu binden, darf sich eine Anlage niemals ausruhen. Ein wichtiger Punkt dabei ist die Förderung der Mannschaften. Optimierung der Trainingsflächen (insbesondere Driving Range) und des Platzes, Spaßförderung oder das Ausfüllen der tristen Jahreszeiten durch ein Wintergolfkonzept sollen mit den Vorschlägen helfen, etwas Leben in die Bude zu bekommen und die Anlage florieren zu lassen.  Wenn sich neu geworbene Interessenten und Gäste einem flexiblen und guten Angebot gegenübersehen, kann die Bindung an die Anlage, in welcher Form auch immer, ebenfalls verstärkt werden.

 

Die Unterpunkte des Konzeptes werden demnach in logischer Reihenfolge präsentiert. Golfmentoring, Organisation der Basis, Erstförderung, Willkommenskultur, Aufnahmeteam, Patenschaft, Basic-Golf, Förderung Anfänger und Fortgeschrittene, der Gedankenansatz einer neuen Platzreife, Spielmöglichkeiten, Förderkonzept für Mannschaften, Spaßförderung, Course-on-Course-Konzept, Trainingsflächenkonzept, Wintergolf, Weitere Bindung und die Hinweise zur Anwendung auf einer Anlage. Alle Punkte beinhalten Empfehlungen und Vorschläge, die sich z.T. schon auf einzelnen Anlagen durchgesetzt haben.

 

Ein ebenfalls nicht zu unterschätzender Punkt ist, dass sich die Verantwortlichen bei Anwendung des Konzeptes mit den wesentlichen Punkten und den Gegebenheiten auf ihrer Anlage auseinandersetzen. Diese Gespräche führen zu individueller Auseinandersetzung und zu weiteren Lösungsansätzen. Was für die eine Anlage gut ist muss für die nächste Anlage nicht ebenso funktionieren. Und da liegt der Hase eigentlich im Pfeffer. Die Auseinandersetzung mit den hauseigenen Problemen hakt vielerorts ganz gewaltig. Im Klartext: Die Anlagen machen in den meisten Fällen (besonders wenn es negativ läuft) ihre Hausaufgaben nicht.

 

Das Motto des Konzeptes lautet übrigens „Weil es immer besser geht!“  Dieses Motto sollte eigentlich auch für bereits ordentliche Anlagen gelten, denn welcher verantwortungsvolle Entscheider ruht sich auf seinen Lorbeeren aus?

 

Es gibt folglich viel zu tun und Überzeugungsarbeit zu leisten. Wir, von der Projektgruppe sind jedenfalls überzeugt, dass das Konzept genügend kreative und wichtige Impulse für die Optimierung einer Golfanlage beinhaltet. Ach ja, die  sehr intensive Arbeit am Konzept und der Austausch mit den Experten war von meiner Seite eine tolle Projektarbeit, die natürlich Spaß machte und einen in die Materie eintauchen ließ. Wer das Konzept nicht kennt und mal reinsehen möchte, dem empfehle ich die folgende Seite anzuwählen: Das Golfmentor Konzept.


Vielleicht entdeckt Ihr auch ein paar schöne Vorschläge für Eure Anlage!

 

 

„Alle sagten, es geht nicht. Einer wusste dies nicht und machte es einfach!“  (zit: unbekannt)

 

In diesem  Sinne, Cheers, Carsten